Buchpreise wieder verstaatlichen?

Der Nationalrat scheint der Auffassung zu sein, dass eine Aufhebung des Buchpreises die kleinen Buchläden und das Kulturgut “Buch” schütze. Nach einem grossen Schritt des Preisüberwachers und des Bundesgerichtes im Jahre 2003 kommt nun der Rückschritt. Man versucht die Preise wieder zu binden und festzulegen. Dass Bücher in der Schweiz um ein vielfaches Teuerer sind als im Ausland und nie ein wirklicher Wettbewerb aufkommen konnte wird scheinbar in dieser Debatte vergessen. Nur ein fairer Wettbewerb erlaubt es, dass die Preise auch marktkonform und konsumentenkonform gebildet werden. Dass gerade Konsumentenschützer sich für die Einführung des fixen Buchpreises einsetzten überrascht. Ich hoffe, dass die Liberalisierung des Buchpreises bleibt bestehen.

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Ein Kommentar am “Buchpreise wieder verstaatlichen?”

  1. Simon Häring Sagt:

    Die Verstaatlichung der Buchpreise wäre in der Tat ein Rückschritt. Aus meiner – zugegebenermassen subjektiven – Konsumentensicht bin ich bereit, für ein gutes Buch einen weitaus grösseren Preis zu bezahlen. Qualität setzt sich in aller Regel durch.


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